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Goldwäscherdenkmal Goldscheuer

Unterkünfte in Kehl am Rhein

Haus Brigitte
Ferienwohnung
Brigitte Ehrlacher
Goethestraße 41
Ortsteil Goldscheuer
77694 Kehl am Rhein
Telefon 07854 - 986911
Mobil 0173 - 2762653
Web www.ferienwohnung-haus-brigitte.homepage.t-online.de

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Goldwäscherdenkmal Goldscheuer An die Zeit der Goldwäscherei am Rhein erinnert ein Denkmal im Ortsteil Goldscheuer. Es ist das einzige Rheingoldsucher-Denkmal und zeigt auf anschauliche Weise, wie früher das gelbe Metall aus dem Rheinsand gewonnen wurde. Goldscheuer war einst eine Goldwäschersiedlung. Bild antippen!

Kehl am Rhein Kehl am Rhein, Deutschlands Tor zu Frankreich am Fuße des Schwarzwaldes: Hier badische Gemütlichkeit und Ruhe in versonnenen Parkanlagen, dort, auf der anderen Seite der Europabrücke, quirliges französisches Großstadtleben und dazu Europaparlament und Münster. Bild antippen!

Erinnerung an die Goldwäscher vom Rhein

Der Oberrhein - Grenzfluss zwischen Deutschland und Frankreich. Unweit der Europastadt Strasbourg liegt auf deutscher Seite das kleine Dorf Goldscheuer. Wer sich für das alte Handwerk der Goldsuche am Rhein interessiert, sollte mal einen Abstecher in das heute zur Stadt Kehl gehörende Dorf machen. Denn zwischen dem historischen Schulhaus und dem Rathaus befindet sich ein Goldsucherdenkmal, das an die 2000-jährige Geschichte der Goldwäscher in der Region erinnert.

Es war ein mühsames Geschäft, aus dem Rheinsand die kleinen Goldflitterchen herauszuwaschen, um daraus einen Nebenverdienst zu erwirtschaften. Speziell die Fischer kannten die Goldgründe am Rhein, lagen Sie doch im Umfeld ihrer Fischgründe, meist hinter den zahlreichen Rheininseln.

Das Dorf Goldscheuer bildet zusammen mit Kittersburg und Marlen seit Jahrhunderten eine politische, jedoch territorial voneinander getrennte, Dreiergemeinde. Goldscheuer selbst wurde 1424 erstmals urkundlich erwähnt.

Goldwaschkurse am Rhein
Gold liegt noch immer im Rheinsand. Wer Lust und Laune hat sowie ein unvergessliches Abenteuer erleben möchte, kann am Oberrhein einen Goldwaschkurs buchen. Goldfunde sind garantiert! Ebenso ein herrlich schönes Erlebnis. Weitere Infos finden Sie auf www.goldsucher.de

Zunächst wurde der grobe Kies mit einem "Durchwurf", einem engen Gitter, herausgefiltert, um Sand zu gewinnen. Dieser wurde dann auf einer Waschbank mit Wasser übergossen, um diesen wegzuspülen. Das schwerere Gold blieb in einem darunterliegenden Sackleinen hängen. Dieser Prozess wurde wiederholt, bis der Sand komplett herausgespült war.

Dann wusch man das Sackleinen in einem Eimer Wasser aus. Noch immer befanden sich feine Sandkörner unter dem Gold. Durch hinzufügen von Quecksilber trennte man die letzten Goldflitterchen vom Sand. Durch Erhitzen verdampfte das Quecksilber und übrig blieb das reine Gold.

Mehr als mit den Goldflitterchen selbst wurde mit dem Verkauf von feinstem Sand Geld verdient. Dieser schwarze Sand fiel bei der Goldwäscherei an. Er wurde in den Amtsstuben zum Binden der noch feuchten Tinte benutzt, damit diese nicht verschmierte. Noch heute findet man in alten Akten Reste von Sand und darunter auch feinste Goldflitterchen aus jener Zeit.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die berufsmäßige Goldwäscherei endgültig dem Niedergang geweiht. Durch die Rheinregulierung verschwanden die Goldgründe.

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