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Bühlertal im Schwarzwald

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Bühlertal - Blumen, Wein und eine gute Küche

Zwischen Rhein, Reben und Schwarzwald erwartet Sie in zentraler Lage Bühlertal mit seiner faszinierenden Landschaftsvielfalt. Von der Rheinebene über die Weinberge und die hügelige Vorbergzone bis auf 1000 m Höhe an der Schwarzwaldhochstraße erstreckt sich unsere Ferienregion und bietet dabei immer wieder ein eindrucksvolles Naturerlebnis. Durchatmen in freier Natur können Sie bei uns auf vielfältige Weise. Gut markierte Wanderwege führen Sie zu den schönsten Plätzen Bühlertals. Genießen Sie auf den Panorama-Rundwegen herrliche Ausblicke ins Rheintal und bis zum Straßbourger Münster.

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Über viele Granitfelsen hinweg suchen sich die wild-romantischen Gertelbach-Wasserfälle ihren Weg ins Tal. Radfahrer kommen in Bühlertal voll auf ihre Kosten: Eine gemütliche Radtour durch die Rheinebene oder ein sportlich-anspruchsvoller Mountainbike-Trip auf stillen Waldwegen zur Schwarzwaldhochstraße sind möglich.

Feinste Genüsse aus Küche und Keller erwarten Sie in Bühlertal. Vom rustikalen Landgasthof bis zum ausgezeichneten Gourmet-Restaurant finden Sie hier alles, was das Herz begehrt.

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Die berühmte Badische Küche und edle Badische Weine lassen Freunden guten Essens und Trinkens das Wasser im Mund zusammenlaufen. Probieren Sie die Affentaler Weine, Schwarzwälder Kirsch- und Obstwasser und beste Liköre bei einem Besuch der Winzergenossenschaft und Brennereien.

Gefeiert wird das ganze Jahr und Sie sind dazu herzlich eingeladen. Auf Heimat- und Volksfesten, Musikfesten, dem Bühlotelfeschd und natürlich den Weinfesten erleben Sie badische Gemütlichkeit und Gastfreundschaft – und das bei kulinarischer Vielfalt und bester Unterhaltung.

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Auch Sportfreunde können in Bühlertal einiges erleben. Beim LuK-Cup ist die internationale Radsportelite am Start und beim Hornisgrinde-Marathon gibt es athletische Höhepunkte. Das ganze Jahr über erwartet Sie in Bühlertal ein Kulturprogramm der Spitzenklasse mit Ausstellungen, Konzerten und Thaeter.

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Zeugen der Geschichte erzählen Ihnen von Bühlertal. Fühlen Sie sich auf der Burgruine Alt-Windeck in die Zeit der Ritter und der Burgfräuleins zurückversetzt und machen Sie beim Besuch unserer zahlreichen Kirchen und Kapellen und historische Gebäude eine Reise durch die Epochen der Geschichte. Die Geiserschmiede, unser Heimatmuseum und viele kostbare Kleinode entlang des Weges warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

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Wein und edle Tropfen. Wein und andere Elixiere haben bei uns eine lange Tradition. Auf sonnigen Hügeln reifen die Trauben für Riesling und Affentaler Spätburgunder. Dieser tiefrote glutvolle Spätburgunder wurde hier schon im 12. Jahrhundert durch das Zisterzienserinnenkloster Lichtental angebaut. Die Sage erzählt, dass hier einst eine Kapelle stand, derren Glocken zum täglichen „Ave Maria“ gerufen hat. Aus diesem „Ave-Tal“ wurden „Afenthal“ und schliesslich das heutige Affental. Viele Gastgeber sind auch gleichzit Winzer. Die Weinlese ist Höhepunkt und Abschluss des Winterjahres.

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Die Heimathistoriker nehmen mit gutem Grund an, dass das Bühlertal seit der Steinzeit besiedelt war. Es war Heimstatt für Kelten, Römer, Alemannen und Franken. Immerhin scheint der Fund eines Steinzeitbeiles, das sich im Landesmuseum Karlsruhe befindet, eine recht frühe Besiedelung unseres Tales zu belegen. Nach heutigen Erkenntnissen fand eine urkundliche Ersterwähnung der Gemeinde jedoch erst im Jahre 1301 statt. Die Besiedelung war im 14. Jahrhundert so gut wie abgeschlossen, erlitt aber in den Folgejahrhunderten erhebliche Rückschläge, z. B. durch eine Agrarkrise im 15. Jahrhundert und vor allem durch die blutigen Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges. Erst mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts nahm Bühlertal an Einwohnern zu.

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Im Jahr 2001 feierte die Gemeinde mit zahlreichen Aktivitäten, wie Sonderausstellungen, Jubiläumsfest, Umzug und Vorträgen ihr 700-jähriges Bestehen. Heute zählt Bühlertal rund 8000 Einwohner und verfügt über 1767 ha Gemarkungsfläche, davon 950 ha Gebirgs- und 40 ha Auenwald. Das enge Tal mit seinen vielen Nebentälern und Zinken erstreckt sich längs der Bühlot von der Gemarkungsgrenze Altschweier bis zur Gemarkungsgrenze Baden-Baden.

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Dabei wird eine Höhendifferenz von 190 m bis 1.000 m überwunden. Verkehrsmäßig ist Bühlertal durch die Landesstraße 83, welche sich zum großen Teil auf der Trasse der früheren Bühlertal-Bahn befindet, an die Rheintal-Autobahn und an die Bundesstraße 3 angebunden. Der Regionalflughafen „Baden-Airport“ in Rheinmünster ist in nur 20 Min. von Bühlertal aus erreichbar. Bergwärts bestehen drei klassifizierte Anbindungen an die Schwarzwaldhoch­straße (B 500), nämlich über die Kreisstraße K 3753 durch die Liehenbach, die L 83 und die L 83 a, welche über die Omerskopfstraße zur Unterstmatt führt.

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Seit einigen Jahren werden in Bühlertal die Ortsteile mit einer Buslinie des Karlsruher Verkehrsverbundes angefahren. Dieser Ortsverkehr ist nicht nur für Schüler eingerichtet, sondern steht der Bevölkerung und den Urlaubsgästen zur Verfügung.

In früheren Jahren war die Gemeinde fast ausschließlich landwirtschaftlich ausgerichtet. Heute gibt es nur noch wenige hauptberufliche Landwirte, allerdings eine große Zahl von Feierabend-Landwirten. Bedeutungsvoll ist der Weinbau (Spätburgunder, Riesling, Müller-Thurgau und Traminer). Gerade für den Spätburgunder sind unsere Granitverwitterungsböden ausgezeichnet geeignet. In den Jahren 1970-1973 wurde der Grenisberg, der sich von der Seßgasse längs des Liehenbachs bis zur Wintereck hinzieht, einer Flurbereinigung unterzogen. Umgelegt wurden 58 ha zum Teil sehr steilen und damit schwierigen Geländes, wovon 34 ha rebfähig sind.

Im Bereich des Sternenberges wurde ebenfalls eine Flurbereinigung durchgeführt. Insgesamt 12 ha wurden auf der Gemarkung Bühlertal umgelegt, auf der Gemarkung Bühl-Altschweier noch ein größerer Teil. Abgesehen von einem Eisenhüttenwerk konnte die Industrie hier nur langsam Fuß fassen. Die ersten Betriebe, die sich in Bühlertal niederließen, waren Sägewerke und Zigarrenfabriken.
Daneben verdienten die Bühlertäler ihr Brot als Holzhauer, Steinmetz und Straßenbauarbeiter.

Insbesondere die Natursteingewinnung wird immer noch betrieben. Die Gemeinde erfreut sich darüber hinaus eines reichhaltigen Dienstleistungsangebots und hat eine ausreichende Anzahl von Fachgeschäften und Handwerksbetrieben, die sich beim jährlich sattfindenden verkaufsoffenen Sonntag zahlreich präsentieren. Eine hervorragende Gastronomie verwöhnt den Gaumen ihrer Gäste.

Seit den 60er Jahren ist die Firma Bosch in Bühlertal ansässig. Der größte Arbeitgeber am Ort entwickelte sich aus der ehemaligen Engelsmühle, welche 1938 von unserem verstorbenen Ehrenbürger Dipl.-Ing. Otto Mühlschlegel erworben wurde, der unter dem Firmennamen „AVOG“ ein feinmechanisches Werk aufbaute. Am Standort Bühlertal befindet sich heute die Leitung des Geschäftsbereiches Electrical Drives einschließlich Entwicklung. Mit dem Bühlot-Bad (beheiztes Freibad mit Kinderbadebereich), dem Haus des Gastes mit seinen Veranstaltungen, einem mit schönen Ausblicken verbundenen Wanderwegenetz, zahlreichen Spielplätzen, Grillplatz, Minigolfanlage, Weinlehrpfad, Mountainbike- und Nordic-Walking-Rundwegen, Geocaching-Trailer sowie dem Heimatmuseum ist für Gäste und Einwohner im Kultur- und Freizeitbereich einiges geboten.

In das Heimatmuseum „Geiserschmiede“ investierten freiwillige Helfer über 10.000 Stunden ihrer Freizeit für die Sanierung und Restaurierung. Mit der Restaurierung der letzten Hammerschmiede der Region, ist es gelungen der Nachwelt ein besonderes Kleinod zu erhalten. Zwischenzeitlich wurde aus den Reihen des Helferteams der Förderverein Museum Geiserschmiede Bühlertal gegründet, der nicht nur das ebenfalls zum Museum gehörende Bienenhaus und die Brennhütte saniert hat, sondern auch die Betreuung der Besucher und die laufenden Wartungsarbeiten übernimmt. Im Januar 2000 wurde der engagierten Helfermannschaft die Ehrenmedaille des Landes für herausragendes bürgerschaftliches Engagement überreicht. Im Jahr 2002 wurde das Museum Geiserschmiede bei dem im Regierungsbezirk Karlsruhe ausgeschriebenen Wettbewerb „Vorbildliches Heimatmuseum“ mit einem von 3 Hauptpreisen bedacht. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel mit Führungen und museumspädagogischen Kursen speziell auf Erwachsenen- oder Kindergruppen abgestimmt.

Daneben bieten über 50 Vereine in kultureller, sportlicher und heimatpflegerischer Hinsicht die verschiedensten Freizeitmöglichkeiten an. Von Musik über Sport, Fastnacht, Brauchtum, soziales Engagement gibt es ein vielfältiges Angebot für alle Altersschichten. Nicht zuletzt das rege Vereinsleben macht es wert in Bühlertal zu wohnen oder hier einen Besuch abzustatten, denkt man nur an den über die Grenzen hinaus bekannten Rosenmontagsumzug oder an die Sportveranstaltungen, Vereinsfeste oder Konzerte der verschiedenen Vereine. Das Sportzentrum am Mittelberg mit dreiteiliger Sporthalle, Stadion mit Rundbahnen sowie Clubhausgaststätte ermöglicht den Sportvereinen sehr gute Trainings- und Wettkampfbedingungen. Schulturnhalle, Schulsportplatz, Schießsportanlage, Tennisanlage, BMX-Anlage, Dojo für Judo und Karate, Skipiste und diverse Langlaufloipen runden das sportliche Angebot ab. Seit 2008 führt der Sportausschuss über die Sommermonate das Sportabzeichen durch, an dem mittlerweile 140 begeisterte Bühlertäler jeden Alters teilnehmen.

Seit dem 7. Juli 1990 ist Bühlertal mit der französischen Gemeinde Faverges partnerschaftlich verbunden. Diese Partnerschaft hat sich sehr gut entwickelt. Sie ist Bestandteil im gemeindlichen Zusammenleben und wird von der Bevölkerung mit Leben gefüllt. Dies zeigen die zahlreichen und gut besuchten Veranstal­tungen, bei denen die Partnerschaft gepflegt und ausgebaut wurde.