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Simmersfeld

Simmersfeld

Der Luftkurort Simmersfeld liegt mitten im Nördlichen Schwarzwald, zwischen Bad Wildbad und Freudenstadt, 1 km von der B 294 entfernt, auf einem welligen Hochplateau mit besonders gesundheitsförderndem Reizklima in einer herrlichen Schwarzwaldlandschaft. Die ausgedehnten Wälder, die bis an den Ort heranreichen, garantieren auf 90 km beschilderten Wanderwegen in würziger und frischer Waldluft einen erholsamen Aufenthalt. In dieser unverbrauchten Natur, inmitten der "grünen Lunge Schwarzwald", wird es Ihnen nicht schwer fallen, Ihre Alltagssorgen zu vergessen. Zwei ausgeschilderte Radtouren führen Sie außerdem durch unsere herrliche Landschaft: Eine Familientour sowie eine Tour für den sportlichen Biker werden Sie begeistern.

Nahezu alle markierten Wanderwege können mit dem Fahrrad befahren werden. Drei Skilifte (davon einer mit Flutlicht und Musik), fünf Langlaufloipen und ein wenige Kilometer entfernter Stausee (Baden-Segeln-Surfen-Angeln) - bei uns ist bestimmt auch für Sie etwas dabei. Gemütliche Hotels und Gasthöfe, Ferienwohnungen (auch auf dem Bauernhof) und günstige Privatquartiere bieten einen angenehmen Aufenthalt. Eine so durch und durch grüne Natur wie Sie bei uns vorfinden, braucht auch den einen oder anderen Regentag. An solchen Tagen bietet sich ein Besuch der zahlreichen Museen oder Thermalbäder in der Umgebung an. Allen voran das berühmte Hermann-Hesse-Museum in der Stadt Calw oder der fürstliche Badetempel "Palais Thermal" in Bad Wildbad.

Simmersfeld verdankt seine Entstehung wohl den Herren des Klosters Hirsau. Der Ort wurde um das Jahr 1100 erstmals als "Sigmaresfeld" in Verbindung mit einem Grafen Sigmar genannt. Im Jahre 1303 heisst er "Sigmarsvelt". Wer dieser Sigmar war, von dem sich der Ortsname herleitet ist heute nicht mehr zu ermitteln.

Um 1100 lebte Abt Wilhelm in Hirsau, dem Simmersfeld wohl die Entstehung seiner alten Kirche zu verdanken hat. Sie war in der einfachsten Form des romanischen Stils erbaut und wurde 1886 wegen Baufälligkeit abgetragen. Von 1886-89 wurde die heutige Johanneskirche an gleicher Stelle wieder aufgebaut, wobei die eigenartige Choranlage des alten Baus beibehalten wurde (im April 1945 wurde insbesondere der Turm der Kirche durch Beschuss stark beschädigt). Die ältesten Herren des Gebietes waren als Lehnsträger des Reiches die Nagoldgrafen, die Grafen von Tübingen. Im Jahre 1240 kamen Simmersfeld, Altensteig, Haiterbach und Wildberg-Bulach an die Hohenberger. In die Zeit der tübingischen Oberhoheit fällt wohl auch die Gründung der Burg Schilteck, die in der Nähe der Schildmühle im Schnaitbachtal stand.

Nach den Herren von Hohenberg, Hugo von Berneck und Württemberg kam 1393 die Herrschaft Altensteig an den Markgrafen von Baden. Beuren, Ettmannsweiler und Simmersfeld wurden für 200 Jahre badisch, bis am 20. Dezember 1603 nach langem Hin und Her ein Kauf zustande kam, der die Herrschaft Altensteig, wozu auch Simmersfeld gehörte, an Württemberg brachte. Im Februar 1826 erhielt Simmersfeld von der Kgl. Württ. Regierung die Erlaubnis, im Frühjahr und Herbst je einen Markt abzuhalten, die Märkte finden heute noch statt.

Ortsteile von Simmersfeld

  • Oberweiler. Oberweiler liegt 733 m hoch abseits des Verkehrs und ist ein Fremdenverkehrsort mit liebenswürdigem, dörflichem Charakter. Rundum von Wald umgeben eine Idylle für naturliebende Menschen. Ideal für Familien, die ihre Kinder das Leben im Dorf, Tiere, Land und Leute erleben lassen wollen. Im Winter mit schöner Rundloipe. Zur Geschichte: Ein Weiler mit Eindachhöfen, entstand als Waldhufendorf und wurde 1474 als "Oberwiler" erwähnt. Der Waldhufenort stand im Zusammenhang mit der Altensteiger Waldgenossenschaft und der Burg Hornberg. 1842 kam Oberweiler von der Gemeinde Hornberg zu Aichhalden und damit zum Amt Calw.
  • Aichhalden. Aichhalden, der mit Oberweiler zusammenhängende gastfreundliche Ort liegt wohltuend ruhig in ländlicher Stille und Beschaulichkeit. Freundliche Menschen heißen Sie willkommen, zeigen Ihnen die herrlichen Wandermöglichkeiten und pflegen im Winter eine schöne Rundloipe für Jung und Alt. Zur Geschichte: Entstand als hochmittelalterliches Waldhufendorf der Herrschaft Fautsberg und wurde wie die Burg Fautsberg ab 1345 endgültig württembergisch. Vermutlich lag der Ort im Bereich der Altensteiger Kirchspielwaldungen, war aber nicht zur Waldgenossenschaft gehörig. Bis 1523 tritt der Ort als Eichhalden in Erscheinung. Im 16. Jahrhundert kommt Aichhalden mit dem Amt Neuweiler zum Oberamt Calw. Sehenswert die Martinskirche mit Freskenmalerei, der Turm stammt aus der Zeit zwischen 1100 und 1200.
  • Beuren. Der mit 634 m etwas tiefer gelegene, 4 km südlich von Simmersfeld liegende, freundliche Fremdenverkehrsort neigt sich dem Nagoldtal zu. Ausgedehnte Wälder bieten herrliche Wanderwege. Die 6 km entfernte Nagoldtalsperre ist ideal zum Baden, Surfen oder Segeln. Zur Geschichte: Am 01.06.1303 bestätigte Graf Burkhard VI von Hohenberg in einer Urkunde, dass das Dorf Fünfbronn dasselbe Recht auf Weide, Wasser oder Holz haben sollte wie die Bewohner von Altensteig, Ettmannsweiler (Ezzemannezwiler), Simmersfeld, Beuren (Bürran) und von Weiler (=Überberg). Diese Pergament-Urkunde, die im Stuttgarter Hauptstaatsarchiv aufbewahrt wird, ist für den Altensteiger Raum vielleicht das bedeutendste Schriftstück aus dem Spätmittelalter. Ettmannsweiler, Beuren und wahrscheinlich auch Überberg verdanken dieser Urkunde ihre Ersterwähnung. Sehenswert ist die restaurierte Kapelle "St. Anna" (Kirchle Beuren). Die Kapelle wurde wahrscheinlich schon vor der Reformation erbaut und ist auch um 1526 schon in einer Ortschronik erwähnt.
  • Ettmannsweiler. Der 667 m hoch gelegene Ortsteil ist nur 2 km von Simmersfeld entfernt. Die angrenzenden Felder erlauben schöne Ausblicke, danach folgt ein prächtiger Waldgürtel, in dem Sie wunderschöne Touren unternehmen können. Zu Fuß, mit dem Leihfahrrad oder mit Langlaufskiern durch die verschneite Landschaft bzw. auf der Loipe. Zur Geschichte: Ettmannsweiler bildete sich als lockeres Streudorf in Hochflächenlage und dürfte ein hochmittelalterlicher Ausbauort von Altensteig gewesen sein. Im Jahre 1303 wird der Ort als "Ezzemaneswiler" erwähnt.
  • Fünfbronn. Der reizvoll auf dem Hochplateau (742 m) gelegene, ruhige und ländliche Fremdenverkehrsort zählt ca. 250 Einwohner, die sich immer auf nette Gäste freuen. Die Aussicht ist prächtig und die Wälder ringsum sorgen für herrliche Luft, schöne Ausflüge und himmlische Ruhe. Im Winter wird eine schöne Rundloipe präpariert. Zur Geschichte: Als Rodungsweiler im Altensteiger Kirchspiel entstanden, tritt 1284 durch die Schenkung Wolframs von Altensteig an das Kloster Allerheiligen in Erscheinung. Im Jahre 1303 trägt Fünfbronn den Namen "Viunfbrunnen". Grundbesitzer mit Herrschaftsansprüchen waren neben dem Kloster die Müller und Mandelberg, die von Berneck und die Markgrafen von Baden. Nach einer aus dem Jahre 1478 überlieferten Urkunde sollen sich die Ortsbewohner von Fünfbronn auf eigene Kosten von dem Kloster freigekauft und unter den württ. Schutz gestellt haben, der bereits 1464 nachweisbar ist und durch das Amt Neuenbürg ausgeübt wurde. 1806 kam der Ort vom Oberamt Neuenbürg zu Calw. 1812 zu Nagold und 1938 zum Landkreis Freudenstadt. Seit der Kreisreform 1973 gehört Fünfbronn zum Landkreis Calw.
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