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Eschbach

Eschbach im Markgräflerland

Verwöhnt von mediterranem Klima, umrahmt von sanften Höhenzügen des Südschwarzwaldes, die Schweiz und Frankreich vor Augen ist Eschbach ein idealer Ausgangspunkt für beste Erholung. Liebliche Täler in einer nahezu unberührten Landschaft, gut ausgebaute Rad- und Wanderwege, herrlich gelegene Golf-, Reit- und Tennisplätze -Sportler wie Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Eschbach lädt ein zum Urlaub zwischen Schwarzwald und Rhein, in eine Region, die von ihrer landschaftlichen Schönheit lebt. Hier bietet sich eine unglaubliche Fülle sehens- und erlebenswerter Ausflugsziele.

Im Jahre 808 vermutlich erstmals urkundlich unter dem Namen "Ascabah" erwähnt, hatten im Lauf der Jahrhunderte verschiedene Klöster Besitz an Eschbach, so die Klöster St. Gallen, St. Blasien und St.Trudpert. Oft gingen Teile des Dorfes als Lehen an Adelsfamilien wie die Herren von Eschbach, von Pfirt oder der Brenner von Neuenburg.

1368 kam der Breisgau - und damit Eschbach - zu Österreich. Klein und überschaubar war das Dorf, als die Herren von Rappoltstein, ein angesehenes Adelsgeschlecht aus dem Elsass, es im Jahre 1500 kauften. 1613 wurde der Johanniterorden neuer "Dienstherr" von Eschbach. 1806, nach über 400-jähriger Zugehörigkeit zu Österreich, wurde die Gemeinde dem Großherzogtum Baden zugeteilt und erlebte eine neue Blütezeit.

Die lange Geschichte von Eschbach spiegelt sich auch in ihren Bauwerken wider. 1275 wurde die St. Agnes-Kirche erstmals erwähnt und 1327 der "Turm der Brennerin". Im Jahr 896 unter dem Namen »Vizzilistat« erwähnt, ist das herrschaftliche HofgutWeinstetten das älteste überlieferte Gebäude. Das Rheinhochwasser von 1482 zerstörte das damalige Dorf Weinstetten fast vollständig. Nur der herrschaftliche Hof blieb verschont. Namhafte Besitzer des Gutes waren neben Fürst Friedrich Landgraf zu Hessen (1647 bis 1682) der badische Großherzog (ab 1806), die Universität Freiburg und die Gräflich von Berckheim´sche Gutsverwaltung Weinheim. Heute ist der Weinstetter Hof in Privatbesitz.

Markantestes Gebäude ist das "Adelshaus" aus dem 15. Jahrhundert. Ein dreistöckiges Herrschaftshaus mit weithin sichtbarem, hochaufragendem Baukörper. Im Jahre 1769 kaufte die Gemeinde das Anwesen, bis es ab 1795 unter dem Namen "Zum Löwen" als Gastwirtschaft betrieben wurde. Im Zuge einer umfangreichen Sanierung kamen die vielfältigen Um -und Anbauphasen, aber auch der ehemalige "Turm der Brennerin" zum Vorschein. Das "Adelshaus" erhielt nach der Sanierung im Jahre 1999 den Namen "Eschbacher Castell". Die Gemeinde Eschbach erwarb das Gebäude im Jahre 2008.

Bei Eschbach liegt der Gewerbepark Breisgau, genauer gesagt befindet er sich auf den Gemarkungen Eschbach, Harheim-Bremgarten, Heitersheim, Neuenburg-Grißheim und zeichnet sich durch seine hervorragende Verkehrsanbindung aus. Zusätzlich zur nahe gelegenen Autobahn A5 (Ausfahrt Hartheim/Heitersheim) verfügt der Gewerbepark über ein Industriegleis zur Rheintalstrecke der DB sowie einen Sonderlandeplatz für Geschäfts- und Sportflugzeuge. Der Rheinhafen in Breisach ist ebenso nur wenige Kilometer entfernt. Die ausgezeichneten Standortvorteile im Zentrum des Dreiländerecks, eine moderne Infrastruktur, die attraktiven Rahmenbedingungen und die günstigen Konditionen für Gewerbeflächen haben viele Unternehmen bewegt, sich im Gewerbepark Breisgau anzusiedeln. Bis zum Jahr 2020 sollen hier 3000 Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen.

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