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Holzbildhauer Matthias Faller

Unterkünfte in Furtwangen

Gasthof zur Birke
Hotel & Restaurant
Bukowina GmbH
Anna Isichenko
Hinterschützenbach 15
78120 Furtwangen
Telefon 07723-93020
Web www.birke-furtwangen.de

Hotel Goldener Rabe
Familie Erath
Raben 7
78120 Furtwangen
Telefon 077237397
Web www.goldener-rabe.de

Höhengasthaus Kolmenhof
Hotel & Restaurant
Katharina und Christoph Dold
An der Donauquelle / Katzensteig
78120 Furtwangen im Schwarzwald
Telefon 077239310 0
Web www.kolmenhof.de

Bühlhof
Ferienhaus Kanstingerhäusle
Christine Müller
Linach 6 / 1
78120 Furtwangen im Schwarzwald
Telefon 07723-7911
Web www.feha-buehlhof.de

IB Jugendgästehaus Furtwangen
Skiinternat Baden-Württemberg GmbH
Am Engelgrund 2
78120 Furtwangen im Schwarzwald
Telefon 07723-650850
Web www.ib-jugendgaestehaus-furtwangen.eu

Lettwieshof Ferienwohnung
Birgit und Peter Heine
Linach 3
78120 Furtwangen-Linach
Telefon 07723-912727
Web www.lettwieshof.de

Outdoor & Relax Schwarzwald-Fewo
Claudia und Ursula Tutas
Talstraße 7
Neukirch
78120 Furtwangen im Schwarzwald
Telefon 0041798242984
Web www.outdoor-blackforest.com

Haus Schwarzwald
Ferienwohnung
Jutta Hoch
Schwarzwaldstr. 16
78120 Furtwangen-Neukirch
Telefon 077234241 (abends)
Web www.Schwarzwald-Romantik.de

Haus Waldblick
Pension & Gästezimmer
Margarete Dorer
Hinterbreg 3b
78120 Furtwangen im Schwarzwald
Telefon 07723-7884
Web www.waldblick.schwarzwald.ag

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Neukirch bei Furtwangen Der Furtwanger Stadtteil Neukirch liegt südwestlich von Furtwangen auf 952 Meter Höhe (Ortskern). Seit 1978 ist Neukirch Luftkurort. Das Bergdorf hat sich dem Tourismus verschrieben. Zahlreiche Gästezimmer und Ferienwohnungen kann der Erholungsuchende nutzen. Es gibt in Neukirch viel zu erleben und zu sehen. Bild antippen!

Holzbildhauer Matthias Faller Der Holzbildhauer Matthias Faller (geboren am 23. Februar 1707 auf dem Oberfallengrundhof, gestorben am 3. Februar 1791 in St. Märgen) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter seines Kunsthandwerkes in Süddeutschland am Übergang zwischen Barock und Rokoko. Volkstümlich wird er als „Der Herrgottschnitzer des Schwarzwalds“ bezeichnet. Bild antippen!

Breg-Donauquelle bei Furtwangen Für Franz Dold ist der Streit um die wirkliche Donauquelle eigentlich so ziemlich unerheblich: Für ihn sprudelt sie sowieso gleich hinter seinem Höhengasthaus „Kolmenhof“. Und weil das so ist, hat er seinem Hotel-Restaurant noch gleich einen Namenszusatz verpasst: „Kolmenhof an der Donauquelle“. Bild antippen!

Museum Gasthaus Arche in Furtwangen Wie ein Fels in de Brandung steht sie am Ortseingang von Furtwangen in der Katzensteigstraße 1: Die "Arche". 1759 als Leibgedinghaus erbaut, erlebte sie eine wechselvolle Geschichte. Heute beherbergt sie ein Museum ganz besonderer Art: Das vollständig eingerichtete Gasthaus dokumentiert die Schwarzwälder Lebensart. Bild antippen!

Deutsches Uhrenmuseum in Furtwangen Vor mehr als 100 Jahren war eine Reise von Villingen nach Schwenningen zugleich eine Reise durch die Zeit. Denn im badischen Villingen galt die Karlsruher Ortszeit, dagegen im benachbarten Schwenningen die Stuttgarter Zeit. Darüber und über die Geschichte der Uhren erzählt das Uhrenmuseum. Bild antippen!

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Holzbildhauer Matthias Faller aus Neukirch

Der Holzbildhauer Matthias Faller (geboren am 23. Februar 1707 auf dem Oberfallengrundhof in Neukirch bei Furtwangen, gestorben am 3. Februar 1791 in St. Märgen) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter seines Kunsthandwerkes in Süddeutschland am Übergang zwischen Barock und Rokoko. Volkstümlich wird er als „Der Herrgottschnitzer des Schwarzwalds“ bezeichnet.

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Matthias war das dritte von neun Kindern des Oberfallengrundhof-Landwirts Georg Faller (1675 bis 1748) und seiner zweiten Ehefrau Barbara Furtwängerlin (1679 bis 1734). Über sein Leben gibt es kaum Zeugnisse, keinen Nachlass, keine Briefe, Beschreibungen seiner Person oder Ähnliches. Lediglich Tagebuchnotizen der Äbte von St. Märgen und Klosterakten geben Auskunft.

Nach der Lehre bei Adam Winterhalder in Vöhrenbach zwischen 1721 und 1725 führten ihn seine Wanderjahre zusammen mit Winterhalders Sohn Johann Michael nach Colmar, Augsburg, München, Regensburg, Wien, Prag, Znaim und Olmütz.
Von der Wanderschaft kehrte er etwa 1732 in seine Heimat zurück und schuf 1732 bis 1735 als erste bekannte Arbeiten die Altäre in der neu erbauten St.-Andreas-Kirche in seinem Heimatort Neukirch, darunter den Antonius-Altar, den sein Vater im Gedenken an die kurz zuvor verstorbene Mutter gestiftet hatte. Dann arbeitete er hauptsächlich für die Klöster St. Märgen und St. Peter. In das Augustiner-Chorherrenkloster St. Märgen trat er 1735 als Bruder „Floridus“ ein, um dort die neu erbaute Kirche auszustatten. Doch schon zwei Jahre später verließ er das Kloster wieder, da der nachfolgende Abt ihn aus finanziellen Gründen nicht mehr als Bildhauer beschäftigen konnte. Von da an hatte er seine Werkstatt auf dem elterlichen Hof, kehrte aber 1741 noch einmal für zwei Jahre als Kammerdiener des Abtes in das Kloster zurück. 1744/45 arbeitete er am Hochaltar von St. Märgen.

Insgesamt hat er das Schnitzwerk aller sechs St. Märgener Altäre geschaffen, ferner die Kanzel, noch 1776/77 den Orgelprospekt für die Silbermann-Orgel und 1779, 72-jährig, den Schrein für die Gebeine des Katakombenheiligen Constantius. Das Ensemble in St. Märgen ist eines seiner Hauptwerke. Beim Brand der Klosterkirche 1907 wurden viele seiner Schnitzereien gerettet. Weitere Werke von Faller fanden sich in der Ohmenkapelle bei St. Märgen, bis diese wegen Diebstahlgefahr entfernt werden mussten.

Mit 40 Jahren heiratete Faller 1747 Maria Fehrenbach, die noch im selben Jahr den Sohn Johann Nepomuk zur Welt brachte. Von 1751 bis 1771 lebte die Familie in St. Peter, wo er zuerst die Bibliothek im Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald nach Entwürfen von Johann Christian Wentzinger ausstattete. Aber auch in der Kirche und in den Hauskapellen ist fast die gesamte Rokoko-Kunst ist sein Werk. 1755 wurde die Tochter Maria geboren. Beide Kinder arbeiteten später in seiner Werkstatt, der Sohn als Holzbildhauer, Maria als Fassmalerin.

Vermittelt durch St. Märgen und St. Peter erhielt Faller Aufträge für die von diesen Klöstern betreuten Priorate wie St. Ulrich im Schwarzwald und Pfarreien wie Wyhl am Kaiserstuhl sowie für befreundete Klöster, etwa der Kartause Ittingen im Kanton Thurgau und der Kartause in Molsheim (nicht erhalten) im Elsass.

In seinen letzten Lebensjahren schnitzte der Bildhauer, dessen Werk sonst fast ausschließlich religiösen Themen gewidmet ist, Uhrenschilder (die Vorderseiten von Schwarzwalduhren) für aufwändige Flöten- und Hackbrettuhren, die in dieser Gegend des Schwarzwalds hergestellt wurden.

Matthias Faller wurde auf eigenen Wunsch nach seinem Tod außen an der Marienkapelle des Klosters St. Märgen beigesetzt.