BUCHENBACH Kreuzbergkapelle
Die schon von weitem sichtbare Kreuzbergkapelle bei Buchenbach liegt auf 568 m Höhe. Von dort hat man bei guter Sicht einen ausgezeichneten Blick über das ganze Dreisamtal nach Freiburg bis hin zu den Vogesen. Ein schön angelegter Kreuzweg mit 14 Stationen führt vom Hitzenhof aus in Buchenbach hinauf zur Kapelle.
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Das Video oben unternimmt einen Ausflug zur Kreuzbergkapelle bei Buchenbach. Bild antippen und genießen!
Die Kreuzbergkapelle ist sowohl von verschiedenen Punkten des Dreisamtals aus, als auch bei der Anfahrt aus dem Dreisamtal nach Buchenbach, auf der rechten, der Nordseite des Wagensteigtals zu sehen. Die weiß leuchtende Kapelle steht auf einem Bergvorsprung über dem Ort Buchenbach.
Schon lange bevor die Kapelle gebaut wurde, stand auf dem Bergvorsprung ein großes Kreuz als Abschluss des vom Ort hinauf führenden Kreuzweges. Beide markanten Zeichen verdrängten den ehemaligen Namen Winterberg. Heute heißt der Bergvorsprung Kreuzberg und die Kapelle Kreuzbergkapelle.
Die Kapelle wurde 1892 auf Betreiben des Buchenbacher Pfarrers Theodor Weiß als Marien-Kapelle im neugotischen Stil erbaut und der Mater Dolorosa geweiht. Theodor Weiß schreibt dazu in seinem Bericht über die Entstehung des Kreuzwegs, der zur Kapelle hinaufführt: „Um nun dem Ganzen [dem fertigen Kreuzweg] die Krone aufzusetzen, habe ich beschlossen, mit Gottes und christlicher Seelen Hilfe auf dem selben Berg einige Schritte oberhalb des Kruzifix, da wo die vielen Steine aufgehäuft sind, zu Ehren der lieben schmerzhaften Mutter Gottes, der allzeit hochgebenedeiten Jungfrau eine schöne Kapelle zu bauen.“
So markant die Kapelle über dem Dreisamtal und insbesondere am Eingang zum Wagensteigtal thront, so beeindruckend ist auch ihre Innenausstattung. Besonders auffallend sind die farbigen Glasfenster.
Anfahrt
Vom Hitzenhof aus (Hauptstraße 34 in Buchenbach) führt hinter der Wiese ein schön angelegter Kreuzweg mit 14 Stationen hinauf zur Kapelle. Der Aufstieg dauert etwa 30 Minuten. Parkmöglichkeiten sind bei der Kirche im Ortskern. Von dort bis zum Hitzenhof ist es nur ein kurzes Stück.
Historie
1891 - Auf dem Platz, wo die Kapelle stehen sollte, „war ein immens großer Haufen Steine, welche seit vielleicht 100 Jahren von den Feldern abgelesen, dort angehäuft wurden. Gerade dieser Platz aber, als die Stirne des Berges, schien mir der geeignetste zu einem Bauplatz; deshalb ließ ich … um 60 Mark den Platz räumen. Die Steine wurden im Februar 1891 … in den unter dem Kreuz liegenden Hohlweg geschafft", berichtete Pfarrer Weiß.
1892 - Baubeginn der Kapelle im April nach Plänen von Baumeister Neubert, Assistent des Erzbischöflichen Bauamts zu Freiburg.
1893 - Weihe der Kapelle am 20. August durch Dekan Max Jäger aus Kirchzarten zu Ehren der „Sieben Schmerzen der hochgebenedeiten Jungfrau und Gottesmutter Maria“.
1976 - die Kapelle erhält einen weißen Außenanstrich.
1987-1988 - Totalrenovierung – innen und außen – abgeschlossen am 17. Juni 1988.
2011-2012 - erneute Kapellenrenovierung.
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